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Myssyfarmi - Gestrickt von Omas. Wie uncool ist das?

Myssyfarmi – ist ein Bauernhof und zugleich Designunternehmen aus Pöytyä, Finnland. Jedes Produkt wird von den Myssy Grannies vor Ort gestrickt, verkauft wird es weltweit.

Vår berättelse

Die Myssy Farm

Myssyfarmi – übersetzt Mützenbauernhof - ist ein Bauernhof und zugleich Designunternehmen aus Pöytyä, Finnland. Jedes Produkt wird von den lokalen Myssy Grannies gestrickt und macht es dadurch einzigartig. Die Wolle wird von den Finnschafen gewonnen und das Garn wird mit natürlichen Farbpulvern handgefärbt. Auf unserem Bauernhof ist alles biologisch und original und nichts ist cool in Pöytyä. Außer im Winter. Wahrscheinlich haben aus diesem Grund die Bewohner das Handwerk geerbt, die besten Myssys der Welt herzustellen. 

Zum jetzigen Zeitpunkt werden die Accessoires in 90 Läden in 16 Ländern verkauft, wobei Korea, Finnland und die Schweiz die Hauptmärkte darstellen. Unser durchschnittliches jährliches Wachstum lag in den letzten drei Saisons bei 60 bis 70%. Im letzten Jahr wurde die Hälfte des Umsatzes vom Webshop generiert, der in nur einem Jahr um 200% gewachsen ist. Myssy ist ein echter Vorreiter auf dem schnell wachsenden Öko-Luxusmarkt.

Unsere Produktionskette ist einzigartig und völlig transparent: Wir beschäftigen 40 glückliche Omas und zahlen einen fairen Preis für die Wolle von 17 finnischen Schaf-Bauernhöfen. Wir sind eine der Wenigen im Modemarkt, die alles in Finnland und aus finnischen Materialien herstellen. Das unser Konzept funktioniert, ist bereits bewiesen und nun sind wir bereit, noch mehr Grannies einzustellen, den  finnischen Wollmarkt zu verändern und unser Geschäft auf das nächste Level zu bringen. 

Herzlich Willkommen in Pöytyä, ein Land der Mode für sich!


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100% finnische Rohstoffe – Verwertung von Abfällen 

Als Rohstoff verwenden wir organische Finnschaf-Wolle. Zurzeit werden mehr als 60% der finnischen Wolle verbrannt und so zu Abfall. Somit hat die Wolle keinen Marktwert. Wir haben erkannt, wie das hochwertige, heimische Material verwendet werden kann und bezahlen den Schaf-Bauernhöfen einen fairen Preis für ihre Arbeit. Mit unserem Handeln setzen wir einen neuen Preisstandard für den heimischen Wollmarkt. Das Garn wird in den wenigen verbleibenden SpinnereienFinnlands gewaschen und gesponnen. Wir sind hier, um etwas zu verändern. 

Der Norden Europas ist die natürliche Heimat der Finnschafe. In Finnland leben sie immer noch unverändert und ungemischt, wie die Natur es vorgesehen hat. Finnschafe sind bekannt für ihre sehr weiche, leichte und dichte Wolle mit einem ausgezeichneten Glanz. Die weiche und feine Beschaffenheit der organischen und chemiefreien Finnschafwolle ist vergleichbar mit der von Merinowolle. Merino- und Finnschafe sind die einzigen beiden Rassen der Welt mit einer ähnlichen Faserstruktur: Die überlappenden Schuppen zeigen nach innen und machen die Faser besonders weich. Finnschafe haben ein aussergewöhnlich breites Farbspektrum: weiss, braun, schwarz und grau. 

Wie bereits erwähnt, wird das Garn in den wenigen bestehenden Spinnerein in Finnland gesponnen. Wir möchten die heimische Textilproduktion unterstützen und helfen, diese neu zu strukturieren. Nur so ist gewährleistet, dass zurückverfolgt werden kann, woher das Garn stammt und wie es verarbeitet wird. 

Gemäss Luke’s Einschätzung beläuft sich die jährliche Wollproduktion in Finnland auf ca. 220 Tonnen, von denen Pirtin Kehräämö 50 Tonnen aufbereitet. 

 

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100% finnische Produktion – Zusammenarbeit mit Omas

Die lokalen Myssy Grannies stricken alle Produkte von Hand. Diese aufgeweckten, modernen Großmütter bilden den Kern der Marke und stricken mit größter Leidenschaft. Ihre positive Energie ist ansteckend und wir glauben, dass sie in jede einzelne Myssy etwas von ihrer Weisheit mithinein stricken. 

Die Methode unserer Produktion nennt sich «Cottage Industrie». Dies ist eine traditionelle finnische Methode, bei der die Arbeitnehmer von Zuhause arbeiten und für jedes einzelne Stück, das sie kreieren, bezahlt werden. Da die Grossmütter bereits pensioniert sind und sich somit aus dem Berufsalltag zurückgezogen haben, können sie dank dieser Methode das Pensions-Dasein noch immer geniessen. Für beide Seiten ist die «Cottage Industrie» ein Win-Win Modell.   

Das Stricken ist für die Grannies mehr als nur eine Tätigkeit, für sie gehört es zu ihrem Lebensstil. Teil der Myssy-Gemeinschaft zu sein, zeigt ihnen weitere Perspektiven auf und hilft ihnen, neue Freunde zu finden. Mit dem Einkommen, das sie zusätzlich zu ihrer Rente erhalten, eröffnen sich neue Möglichkeiten und viele von ihnen sind beispielsweise zum ersten Mal in ihrem Leben gereist. Wir freuen uns, dies unterstützen zu können und sind bestrebt, der Myssy Community einen angenehmen Arbeitsplatz zu bieten. 

Momentan sind 40 Grannies fürs Stricken der Myssys zuständig und es besteht eine Warteliste mit ca. 50 Omas, die sich ebenfalls beworben haben. Die Oma Community ist also recht gross und wir erhalten mehr Bewerbungen, als wir verkraften können. Ausserdem unterstützt die demografische Entwicklung unserer Nation unser Geschäftsmodell: Die Babyboomer Generation setzt sich zur Ruhe oder ist bereits im Ruhestand und viele Personen wünschen sich ein flexibles Arbeitsmodell, bei dem sie die Arbeit erledigen können, wann sie wollen. 

 

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Myssy Produkte

Myssyfarmi hat sich auf Wollaccessoires spezialisiert. 85% unseres Umsatzes stammt von den Wollmützen, in unserem Portfolio sind aber auch Collars, Schlauchschals, Schals, Fäustlinge und Krawatten enthalten. Die Wollmützen gehören zum Hauptgeschäft, die anderen Accessoires unterstützen die Verkäufe und machen das Portfolio interessanter. Die Mützen kommen im typischen skandinavischen Design daher, mit einfacher, aber starker Struktur und verspielten Farben.  

Wollprodukte sind sehr beliebt und oftmals werden wir gefragt, ob wir nicht auch Wollsocken, handgefertigte Strickjacken oder andere Wollbekleidung anbieten. Unser Produktportfolio wird demnach in der nächsten Saison noch wachsen. Unsere Interior-Kollektion aus finnischer Wolle und Schaf-Fell wird gerade designet und bald in Produktion gegeben. Im Jahr 2021 steht dann die grosse Markteinführung an. 

Wir glauben, dass in der Mode das Wichtigste für den Kunden ist, wie das Produkt aussieht und sich designtechnisch anfühlt. Aber genauso wichtig ist es, eine einzigartige Geschichte erzählen zu können: etwas, mit dem man sich identifizieren und Teil davon sein kann. Und dadurch zeichnen wir uns aus – unsere einzigartige Geschichte sticht aus der Masse heraus. 

 

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Vertrieb von Myssys

In der Saison 2018/2019 (Ende Feb. 19) generierte der Einzelhandel eine Hälfte des Umsatzes und die andere Hälfte der Webshop. Das Online-Geschäft ist in den letzten beiden Saisons um 200% gewachsen. In diesem Jahr erwarten wir, dass die Online-Umsätze die Einzelhandelsumsätze übertreffen werden. Unser Ziel ist es, in dieser Saison die gleiche Wachstumsrate beizubehalten und in fünf Jahren wird E-Commerce 90% unseres Umsatzes ausmachen. 

Unsere Story und Accessoires passen gut ins Online-Geschäft: Myssy sind einfach zu versenden und die Rückgabequote liegt unter 5%. Zum Vergleich, die Rückgabequote bei Zalando liegt in all ihren Märkten bei etwa 50%. Ebenfalls ist die Geschichte hinter den Produkten online einfacher zu verstehen und die Margen sind besser. 

Die Lage in Pöytyä ist ideal für einen Webshop, da die Mietkosten niedrig sind und alle grossen Transportunternehmen wie Posti, Matkahuolto, Postnord, DHL und Schenker täglich in dieser Gegend unterwegs sind. 

 

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Aber wie hat alles angefangen?

Nachdem Janne 15 Jahre als Profi-Windsurfer FIN-24 durch die Welt getourt ist, beendete er seine professionelle Karriere wegen einer Verletzung. Auf der Suche nach einer neuen Richtung im Leben verbringt Janne den Winter in der Schweiz. Dort lässt er sich von der Mütze einer Kollegin so begeistern, dass er sich mit Hilfe der älteren Dorfbewohnerinnen in einem Café in Teufi bei Davos seine erste eigene Myssy strickt. Schon bald war er beim Stricken nicht mehr auf Hilfe angewiesen und langsam entwickelte sich die einstmalige Idee zu einer Marke. Die Mützen stossen bei den Davosern auf viel Anklang und schon bald war Myssy ein cooles Phänomen in den Aprés-Ski Bars von Davos. 

Dann traf Janne auf Anna, die aus der gleichen kleinen Grafschaft in Südwestfinnland, Pöytyä, stammt. Sie teilten ähnliche Werte und eine ähnliche Geschichte: jahrhundertelange Bauernkultur und Familienunternehmen, die von ihren Vätern geführt werden. Es war an der Zeit, nach Finnland zurückzukehren. Janne übernahm den Familienbetrieb, als sie 2009 in das alte Bauernhaus umzogen und schon bald begann auch Anna die Stricknadeln in die Hände zu nehmen. Myssyfarmi war gegründet. Schon bald begannen die benachbarten Grossmütter beim Stricken zu helfen und das erste Finnschaf zog auf den Hof. 

Die beiden wussten, dass sie an etwas dran waren. Finnische Wolle, die so weich wie Merinowolle ist und doch landet sie im Abfall. Die Grossmütter waren froh, dass sie keine Socken mehr stricken mussten, die niemand wirklich brauchte, sondern Mützen, die geschätzt wurden. Ein Lebensstil, den sie liebten. Im November 2015 bewarb sich Myssyfarmi und erhielt - als erste Farm in Finnland - ein Internationalisierungs-Projekt vom ELY-Zentrum. Ziel des Projekts war das Wachstum und die Internationalisierung des Accessoires-Geschäfts.

Sie entschieden, Myssy gross rauszubringen. 

 

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 Wo werden Myssys jetzt verkauft? 

Unsere wichtigsten Märkte sind Finnland, Japan, Korea und die Schweiz. Unser Hauptvertriebskanal ist unser Webshop, der Einzelhandel hat jedoch grosses Potential und ist für die Marke im Modebusiness sehr wichtig.  

Als wir 2015 beschlossen, unser Unternehmen professionell zu betreiben, war uns klar, dass wir zuerst ausserhalb von Finnland erfolgreich sein müssen und erst dann würde uns das finnische Mode-Publikum akzeptieren. (Finnen neigen dazu, so zu denken, es ist eine nationale Angewohnheit). Im Jahr 2017 stammten 90% des Einzelhandelsumsatzes aus dem Export. Wir wurden bekannt dafür, schnelle Markteintritte zu realisieren und bekannte Modekäufer anzuziehen. Unsere renommiertesten Einzelhändler waren bekannte Concept Stores wie Merci in Paris, Kuho Official Flagship in Seoul und Tom Greyhound ebenfalls in Seoul. Diese Strategie funktionierte gut. Als weltbekannte Concept Stores begannen Myssy einzukaufen, öffnete sich auch der finnische Markt. 

In den letzten beiden Saisons stammten 20% unseres Umsatzes aus dem Export, davon die Hälfte aus Japan. Wir haben mit grossen Kaufhäusern wie Lotte in Seoul, Südkorea und Takashimaya in Nagoya, Japan zusammengearbeitet. Die meisten Einzelhandelskunden im Ausland sind jedoch Concept Stores und Boutiquen. Unsere wichtigsten Kunden in Finnland sind Partioaitta, Sokos, Stockmann und Mastermark. Unser Konzept funktioniert dort gut, wo Finnland als coole (oder eiskalte) und seltsame Nation im Norden wahrgenommen wird. Der Bauernhof und die strickenden Grannies stehen für entspanntes Leben und Glück, etwas das den Städtern auf der ganzen Welt zu fehlen scheint.  

Im Export ist es entscheidend, die richtigen lokalen Kontakte zu finden: Wir haben einen Agenten und eine PR-Agentur in der Schweiz; einen Agenten, einen Vertriebspartner und eine PR-Agentur in Japan, die bereit ist, einen Deal abzuschliessen sowie einen potenziellen Agenten in Südkorea. In Finnland haben wir einen Agenten, der uns in Lappland vertritt. Zudem gibt es ein Unternehmen, welches uns im vielversprechenden Werbegeschenke-Markt vertritt. Im September 2019 haben wir einen Vertrag mit Mastermark, dem grössten Werbegeschenk-Unternehmen in Finnland, abgeschlossen. Somit erteilen wir ihnen das alleinige Recht, Myssys als Werbegeschenk zu verkaufen. Ihre 40 Verkäufer bieten uns eine bedeutende Vertriebsressource und die Zusammenarbeit sieht sehr vielversprechend aus. 

Business Finnland hat 2017 begonnen, uns finanziell zu unterstützen und wir haben zwei BF Projekte (Tempo, Kiito) erfolgreich abgeschlossen. Wir nahmen auch am Lifestyle Finnland Programm 2017-2018 teil und Business Finnland schrieb eine Erfolgsgeschichte über Myssyfarmi. 

Wir sind echte Vorreiter im schnell wachsenden Öko-Luxussegment.

 

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Vår affärs- och marknadssituation

Marktsituation

Der globale Bekleidungsmarkt ist riesig und wird voraussichtlich weiterhin stetig wachsen. Weltweit wird geschätzt, dass der Bekleidungsmarkt von 1.3 Billionen US-Dollar im Jahr 2015 auf etwa 1.5 Billionen US-Dollar im Jahr 2020 wächst. Der grösste Markt für nachhaltige Bekleidung sind die USA, wo der Marktanteil für nachhaltige Bekleidung im Jahr 2018 19.9% betrug. 

Der Wettbewerb in der schnelllebigen Modebranche ist in der Kategorie Accessoires hart umkämpft, da die meisten Modemarken neben anderen Kollektionen auch eine eigene Accessoire-Linie führen. Dies bedeutet, dass wir auf dem Markt mit fast allen Brands um die Kunden kämpfen. 

Unser Konzept ist jedoch wirklich einzigartig, sehr schwer zu kopieren und professionell konzipiert. Wir sind in der Lage, mit dem internationalen Markt mitzuhalten, wenn es um Produktdesign, Verpackung, die Geschichte hinter der Marke und auch um Qualität geht. Auf unsere Strickwaren wird eine lebenslange Garantie gewährt. Ein weiterer grosser Vorteil ist, dass unser Konzept 100% nachhaltig ist, was in diesem Geschäft aussergewöhnlich ist. 

Die Modebranche ist nicht nur ein riesiges Geschäft, sondern auch eine Ursache für Umwelt- und soziale Probleme. Die Modebranche gilt als einer der schlimmsten Umweltverschmutzer der Welt: Die Treibhausgasemissionen aus der Textilproduktion beliefen sich auf 1.2 Milliarden Tonnen CO2-Äquivalente. Das ist mehr als die aller internationalen Flüge und der Schifffahrt zusammen. Die Produktionsstätten in Südostasien, die den grössten Teil unserer Kleidung produzieren, sind keine humanen Arbeitsplätze. Seit der Katastrophe von Rana Plaza in Bangladesch im Jahr 2013, bei der bei einem Einsturz einer Bekleidungsfabrikhalle mindestens 1,132 Menschen ums Leben kamen, stehen die ethischen Fragen der Bekleidungsproduktion immer wieder zur Diskussion. 

Und deshalb bringen wir etwas Wärme in die Fashion- und Businesswelt. Wir schaffen Wohlbefinden. Je mehr wir verkaufen, desto mehr Omas können wir beschäftigen. Je grösser wir wachsen, desto mehr Schaf-Bauernhöfen können wir eine angemessene Kompensation für die von ihnen produzierte Wolle anbieten. Je grösser wir sind, desto weniger Wolle wird verschwendet und desto weniger Omas sitzen allein zu Hause. 

Nachhaltigkeit wird zum Megatrend. Dies gilt auch für das Modegeschäft. Vor allem junge Verbraucher interessieren sich zunehmend dafür, wo, wie und durch wen ihre Kleidung hergestellt wird. Ausserdem verlangen sie von den Unternehmen grösstmögliche Transparenz, damit sie Vertrauen gewinnen können. 

Wir sollten als eine Marke wahrgenommen werden, die auf den Markt kommt und eigene Standards setzt wie beispielsweise Freitag Taschen. Freitag stellt Taschen aus recycelten LKW-Planen her und hat sein Geschäft auf 17 Millionen Dollar Jahresumsatz ausgebaut. Unser Ziel ist, in fünf Jahren solch eine international anerkannte Luxusmarke zu sein.

 

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Marketing Strategie für Myssy Friends

Ein typischer Myssy Friend - ein wichtiger Kunde - ist ein 25- bis 45-jähriger urbaner LOHAS-Konsument. Der Kauf einer Myssy ist jedoch keine Frage der finanziellen Situation oder der richtigen Postleitzahl. Myssys werden auch von Teenagern und älteren Damen sowie von Personen die auf dem Land oder auch in der Stadt wohnen, gekauft. Zudem bilden andere Farmer eine Gruppe von treuen Myssy Friends. Diese Personen brauchen keine etablierten Logos, um sich zu identifizieren, sondern sie sind klug genug, für sich selbst entscheiden zu können. 

Der Schlüssel zu unserem Erfolg ist eine gute Präsenz auf den Social-Media-Kanälen und ausgezeichnete PR. Gute PR in der konventionellen Presse sorgt für eine grosse Anzahl von organischen Besuchern der Website, die später mit Online-Anzeigen gezielt angesprochen werden können. Es unterstützt auch den Verkauf unserer Händler. In Finnland haben wir erfolgreich unsere eigene PR betrieben und sind bekannt für unsere Veranstaltungen und Kooperationen.

Nebst dem organic traffic (organischer Verkehr) werden Online-Kunden vor allem über Influencer und Social-Media-Werbung weltweit erreicht. Die Zusammenarbeit mit Bloggern und Influencern mit einer kleinen bis mittelgrossen Community ist ein kostengünstiges Mittel, um die Märkte zu testen, die richtige Audience zu finden und Kundenfeedback zu erhalten.

Wir glauben, dass eine erfolgreiche Marktpräsenz sowohl den Einzelhandel sowie auch den Online-Verkauf braucht. Potenzielle Märkte sind am einfachsten durch das Online-Geschäft zu testen und später kann ein lokalisierter Webshop den grössten Teil der Umsätze generieren. Um eine wahre Präsenz sicherzustellen, braucht es jedoch eine PR Agentur, einen Agenten und ein Netzwerk im Bereich des Einzelhandels. Der Handel unterstützt die Marke im Fashion Business und schafft eine weitere Erlebniswelt. Internationale Einkäufer trifft man in Showrooms und an Ausstellungen, jedoch ist ein lokaler Agent entscheidend und wir konzentrieren uns darauf, die richtigen Partner in den wichtigsten Märkten zu finden. 

Markenkooperationen sind ein wichtiges Instrument, um neue Zielgruppen und Glaubwürdigkeit sowohl im Internet als auch im Einzelhandel zu gewinnen. Unsere erste Markenkooperation mit Kyrö Distillery startete im September 2019 und es werden noch viele weitere folgen.

 

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Was passiert mit den Schafen und Omas nach 2024?

Sie fragen sich vielleicht, wie sich das Geschäft entwickelt, nachdem uns die finnische Wolle oder die Grannies ausgehen. Wir haben berechnet, dass wir mit dem aktuellen Business Modell bis zu ungefähr 40 Millionen Jahresumsatz erzielen können. 

Es wäre eine grossartige Möglichkeit, unser Geschäftsmodell in den USA oder in Schweden in Form von Franchising auszubauen, da das Problem mit der Wolle in fast der ganzen westlichen Welt besteht. In Schweden wird die Mehrheit der heimischen Wolle verbrannt oder weggeworfen. Die Zahl wurde auf bis zu 75% geschätzt. Zudem wurden im 20. Jahrhundert eine erhebliche Anzahl an Finnschafen in die USA exportiert und in den USA gibt es noch andere heimische Schafrassen mit feiner Wolle.  

In anderen westlichen Ländern gehen die Babyboomers ebenfalls in den Ruhestand und die Demografie sieht dementsprechend sehr ähnlich aus. Um das Wachstum der Granny-Gemeinschaft sicherzustellen, brauchen wir Schulungen und Qualitätskontrolle. Die grundlegenden Instrumente existieren hierfür bereits, wir werden diese jedoch noch weiterentwickeln. 

 

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Vårt team

Vårt team

Wir haben ein hochmotiviertes Team bestehend aus drei Personen. Mit einem Abschluss in Wirtschaft und einem in Kunst sowie einem Bauer, der ein ehemaliger professioneller Windsurfer ist, sind wir auf alles vorbereitet. Acht Sprachen sprechen wir fliessend und das Wort «Verlieren» kennen wir in unserem Repertoire nicht! 

Anna Rauhansuu

CEO & Kreativdirektorin sowie Geschäftspartnerin Anna Rauhansuu (M.Sc.Econ.) entwickelt das Myssy Business mit viel Ehrgeiz – und Liebe zu Pöytyä. Sie bringt fundierte Kenntnisse aus dem Marketing mit und arbeitete als Strategie und Account Director in Agenturen wie SEK mit einigen der grössten Unternehmen in Finnland.

Hanna Jauhiainen

Sales & PR Managerin sowie Geschäftspartnerin Hanna Jauhiainen (M.Sc.Econ.) hat unser globales Handelsnetzwerk von Grund auf neu aufgebaut. Ihre fliessenden Sprachkenntnisse in fünf Sprachen sowie ihre hohe Sozialkompetenz haben ihr dabei geholfen. Mit einem professionellen Hintergrund im B2B-Vertrieb ist sie genau das, was ein finnisches Modeunternehmen braucht.

Janne Rauhansuu

Der Gründer, Geschäftspartner und Landwirt Janne Rauhansuu ist für den Vertrieb und die PR von Myssyfarmi zuständig. Als ehemaliger professioneller Windsurfer hat er 15 Jahre auf vier verschiedenen Kontinenten gelebt und so ein globales Netzwerk aufgebaut. Mehrmals schaffte er es unter die Top 10, gewann einmal die Europameisterschaft (2001) und wurde bei der Weltmeisterschaft Zweiter. Er weiss also, wie man gewinnt. Heute ist er ein glücklicher Landwirt und Vizepräsident des Bioverbandes in Finnland. 

Iina Tuominen

Marketing Managerin Iina Tuominen ist eine der ersten Expertinnen in Finnland, die ein Bachelor-Abschluss von der Lund Universität in Modewissenschaften mit Vertiefung in ethischer Mode erhalten wird. Ihr akademischer Hintergrund und ihr internationales Netzwerk in ethisch orientierten Modeunternehmen verleiht unserem globalen Netzwerk eine ganz neue Dimension. Und ja, sie ist an der Grenze zu Pöytyä, unserem Universum, aufgewachsen.

Tina Nyfors

Die Vorstandsvorsitzende Tina Nyfors M. verfügt über umfangreiche Erfahrungen aus den Bereichen Private Equity, Unternehmensfinanzierung, Finanzmärkte und Investor Relations. Sie hatte mehrere Top-Management- und Vorstandspositionen in finnischen und internationalen Unternehmen inne, von Start-ups bis hin zu Aktiengesellschaften. Tinas Karriere erstreckt sich von Technologieunternehmen über Investmentbanking (EBRD, London), Beteiligungs- und Eigenkapital Beratungsboutiquen (München, Zürich) bis hin zur Führung der Unternehmensentwicklung von Aktiengesellschaften (Genf). Derzeit ist Tina als unabhängige Beraterin für wachsende Unternehmen und als Vorstandsmitglied tätig, entweder unabhängig oder als Vertreterin von Private-Equity-Akteuren. Sie ist eine Problemlöserin mit einem grossen Herzen und geniesst es, Dinge wachsen und entwickeln zu sehen. 

Mirkku Kullberg

Mirkku Kullberg ist eine erfahrene Design-Führungskraft mit nachweisbaren Erfolgen in den Bereichen Branding, Restrukturierungsmanagement und Turnaround-Prozesse. Als ehemalige CEO von Grünstein Product, CEO von Artek, Leiterin der Home-Abteilung von Vitra, Brand Managerin von Nanso und Kreativdirektorin von Kämp Hotels verfügt sie über ein umfangreiches internationales Netzwerk. Derzeit arbeitet sie als Executive President bei Project Luminaire in den USA. Sie ist eine Führungskraft mit einer Vision und interdisziplinäre Denkerin für Geschäfts- und Kulturphänomene.

Nicolas Fogelholm

Nicolas Fogelholm ist ein erfahrener Unternehmer, der seit mehr als einem Jahrzehnt im internationalen E-Commerce tätig ist. Er ist einer der Gründer von Tulos Helsinki, Finnlands führender ergebnisorientierter Marketingagentur. Heute ist Fogelholm Vorstandsmitglied und Berater für wachstumsorientierte Online-Händler.

Samuel Latvanen

Samuel Latvanen (B.Sc.Econ) ist Spezialist für Content-Marketing und Leiter der Familien-Investmentgesellschaft Tolvilan kartano. Er ist auch ein zukünftiger Schafzüchter, der Expertise in finnischer Schafswolle vorweisen kann. Die ausgezeichneten Beziehungen der Familie Latvala zu den finnischen Schafzuchtanlagen und die Kenntnis der Wertschöpfungskette sind für das zukünftige Wachstum von Myssyfarmi unerlässlich.

Hanna Sieppi

Hanna Sieppi, Leiterin Service-Entwicklung bei Musti ja Mirri. Eine hervorragende Generalistin mit einem tiefen Konsumentenverständnis und der Fähigkeit, sich für jedes Geschäftsfeld zu begeistern.

Erkki Mikola

Erkki Mikola ist ein erfahrener Werbe- und Kreativdirektor. Seine kreativen Arbeiten wurden mehrmals ausgezeichnet. Mikola ist seit dem Jahr 2000 Unternehmer und hat mehr als 300 Mitarbeiter beschäftigt. Er ist auch Partner der Bio-Marke Jymy Ice Cream (Suomisen Maito Ltd) und mit den Herausforderungen der Internationalisierung und des Wachstums eines Start-ups vertraut. 

Samuli Niemelä

Samuli Niemelä, CEO von Hard Market Oy, ist unser Social Media- und Google-Experte. Er ist der Mann hinter unseren erfolgreichen Online-Kampagnen. Zudem ist er der Gründer, CEO und Problemlöse-Artist des grössten Escape Room Unternehmens «Escape Artists» in Turku.

Riitta Palmén

Riitta Palmén, Geschäftspartnerin von Palmén & Charpentier Consulting, ist eine erfahrene Beraterin mit einer 20-jährigen Karriere in den Bereichen Private Equity, Aktienanalysen, Finanzierung und Fusion & Akquise. In den letzten 14 Jahren hat sie sich selbstständig gemacht und sich mit der Strategie und Finanzierung von kleinen und mittleren Unternehmen in allen möglichen Geschäftsfeldern beschäftigt. Sie liebt es, im Central Park von Helsinki zu spazieren, an kulturellen Veranstaltungen teilzunehmen und zu singen. Den Prinzipien der Pfadfinder verpflichtet, ist sie entschlossen, ihr Bestes zu geben.

Risker

Onoterade tillväxtföretag är investeringar med hög risk. Risker som finns i onoterade företag är t.ex. risken att förlora hela din investering, brist på likviditet på aktien, oregelbudna eller sällsynta utdelningar (vinstutdelning) och utspädning av din insats. Läs denna denna riskvarning noggrant innan du gör en investering.

Vi rekommenderar att du tar reda på investeringsmålet som du är intresserad i, diversifierar genom att investera i flera investeringsmål, och balanserar din portfölj genom att likvida investeringar. Vi rekommenderar även att du studerar noggrant riskbeskrivningarna som finns i målföretagens riskavdelningar, som du hittar i investeringsmaterialet.

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Produktionsrisiken – Das grösste Risiko ist derzeit die Verfügbarkeit von finnischem Garn. Die finnische Wolle wird nicht in grösserem Umfang verwendet und es gibt nur noch wenige Spinnereien, die sich im Markt bewegen. Für die kommenden Jahre sind jedoch genügend Rohstoffe verfügbar und Schaf-Bauernhöfe sind bereit, Myssyfarmi zu beliefern. Myssy baut seit einigen Jahren die Handelskette mit Wolle aktiv auf. Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie das Produktionsproblem gelöst werden kann. Zwei Spinnereien stehen derzeit zum Verkauf und Myssyfarmi möchte mit allen Spinnereien, die in Betrieb sind, zusammenarbeiten. 

Personelle Risiken – Der Erfolg von Myssy hängt stark von den wichtigsten Personen ab. Der Verlust des Kreativdirektors wäre beispielsweise bedenklich. Da bei der Entwicklung des Konzepts jedoch mehrere Personen beteiligt sind, ist demnach niemand unersetzlich. Der Wettbewerb um Experten ist in der Region Turku nicht allzu hart umkämpft und eine renommierte Marke macht den Rekrutierungsprozess einfacher. 

Regulatorische Risiken – Die Gesetzgebung könnte sich ändern und das Einstellen von RentnerInnen könnte sich in Zukunft schwieriger gestalten. Das ist jedoch eher unwahrscheinlich, da die Beschäftigung von Pensionierten derzeit in der gesamten westlichen Welt ein heiss diskutiertes Thema ist. Es gibt keine Klagen gegen das Unternehmen und das Unternehmen ist im Besitz seiner geistigen Eigentumsrechte (Myssy ist markenrechtlich geschützt). 

Wettbewerbsrisiken – In der Modeindustrie ist nichts gewiss. Obwohl Mützen eigentlich immer gebraucht werden, könnte es sein, dass Strickwaren plötzlich nicht mehr im Trend liegen oder dass der vielversprechende Öko-Luxus-Trend irgendwann nicht mehr boomt. Die aktuelle Klimabewegung und der Trend zu natürlichen Materialien mindern dieses Risiko erheblich.

Finanzielle Risiken – Das Unternehmen verzeichnete aus früheren Jahren Verluste und es besteht keine Garantie, dass Myssyfarmi zukünftig einen positiven Cashflow ausweisen oder profitabel wird. Aufgrund des saisonalen Geschäftsbereichs zeigt das Rating im Moment ein negatives Eigenkapital auf, jedoch sind vor Beginn der eigentlichen Saison die Erträge immer negativ. Das Wachstum könnte sich verlangsamen oder das Unternehmen könnte aufgrund hoher Investitionen nicht unmittelbar einen positiven Cashflow erreichen und somit zusätzliche Investitionen für die Geschäftstätigkeiten benötigen.